Energiekosten im Büro senken — ohne den ewigen Thermostat-Streit.
In den meisten Büros steht der Thermostat auf einer festen Temperatur für alle, meist irgendwo um 21-22°C — ein Kompromiss, der das ganze Gebäude komfortabel halten soll. Das Problem: Wärmeempfinden ist sehr individuell. Der eine sitzt in der Strickjacke, die andere hat das Fenster offen. Nach der Arbeitsstättenverordnung (ASR A3.5) gilt für überwiegend sitzende Bürotätigkeit ein Mindestwert von 20°C — ein gesetzlicher Boden, kein fester Zielwert. Das lässt Spielraum für Streit, aber auch für eine bessere Lösung: Beheizte Arbeitskleidung als Ergänzung. Das Gebäude bleibt bei einer soliden Basistemperatur, und jede:r regelt die eigene Wärme selbst.
Warum das speziell im Büro auffällt
Eine Temperatur für alle
Ein Büro-Thermostat kann nur eines gleichzeitig: eine Temperatur für einen Raum voller Menschen mit unterschiedlichem Wärmeempfinden einstellen. Für die eine sind 20°C genau richtig, für den anderen zu kalt oder zu warm. Der Kompromiss, der daraus folgt, liegt oft höher als gesetzlich nötig — nur um die kälteempfindlichsten Kolleg:innen zufriedenzustellen. Das kostet das ganze Gebäude Energie.
Wärme auf individueller Ebene
Beheizte Arbeitskleidung macht Wärme zu einer persönlichen Einstellung statt einer Gebäudeeinstellung. Wem schnell kalt wird, schaltet die Kleidung ein; wem schon warm genug ist, lässt es aus. So kann die Bürotemperatur insgesamt sinken, ohne dass jemand beim Komfort Abstriche machen muss — und der Streit um den Thermostat verschwindet.
Was das für ein Büro bringt
Weniger Streit um den Thermostat
Jede:r regelt die eigene Wärme selbst, der Knopf am Thermostat muss kein Streitpunkt mehr sein.
Niedrigere Energierechnung
Jeder Grad, den du das Gebäude oberhalb des gesetzlichen Mindestwerts niedriger stellst, wirkt sich dauerhaft auf den jährlichen Gasverbrauch des Büros aus.
Einfach umzusetzen
Kein Umbau, keine Anpassung am Gebäude nötig — einfach an Mitarbeitende ausgeben und den Thermostat neu einstellen.
Keine Investition in neue Klimatechnik
Du musst nicht in neue Heiz- oder Klimatechnik investieren, um bei der Rechnung etwas zu bewegen.
Häufig gestellte Fragen
Warum betrifft das gerade Büros?
Im Büro sitzt eine Gruppe von Menschen mit sehr unterschiedlichem Wärmeempfinden im selben Raum, während es nur einen Thermostat gibt, der für alle gleichzeitig gilt. Dieser Kompromiss wird oft höher eingestellt als gesetzlich nötig, um die kälteempfindlichsten Kolleg:innen zufriedenzustellen — das kostet das ganze Gebäude Energie. Beheizte Arbeitskleidung macht Wärme zu einer persönlichen statt einer gebäudeweiten Entscheidung.
Müssen wir in eine neue Klimaanlage investieren?
Nein. Beheizte Arbeitskleidung ist eine Ergänzung, kein Ersatz für deine Klimatechnik. Du musst nichts am Gebäude ändern — du stellst den bestehenden Thermostat ein paar Grad niedriger und gibst die Kleidung an Mitarbeitende aus, die das brauchen.
Gibt es eine gesetzliche Mindesttemperatur, die wir einhalten müssen?
Ja. Nach ASR A3.5 (Technische Regel zur Arbeitsstättenverordnung) gilt für überwiegend sitzende Bürotätigkeit ein Mindestwert von 20°C. Das ist ein gesetzlicher Boden, kein fester Zielwert — du darfst also durchaus 20-21°C statt 22-23°C fahren und bleibst dabei vollständig konform. Wie viel du oberhalb dieses Minimums sparst, hängt von deinem aktuellen Gasverbrauch, deinem Energietarif und wie viele Grad du dich traust zu senken. Trag deine eigenen Zahlen in den Rechner auf unserer Hauptseite ein für eine Einschätzung für dein Büro.
Können wir klein anfangen, zum Beispiel mit einer Abteilung?
Ja. Viele Büros starten mit einem Team oder einer Abteilung, um zu erleben, was eine niedrigere Thermostateinstellung in der Praxis bedeutet, bevor sie auf das restliche Gebäude ausweiten.
Rechne aus, was das deinem Büro bringt
Nutze den Rechner auf unserer Hauptseite, um mit deinem eigenen Gasverbrauch und Energietarif zu sehen, was eine niedrigere Thermostateinstellung bringt, oder nimm direkt Kontakt auf, um die Möglichkeiten für dein Büro zu besprechen.
