Erst das Thermometer, dann die Jacke.
Welche Jacke bei welcher Temperatur?
Welche Jacke bei welcher Temperatur passt, hängt von zwei Dingen ab: vom Thermometer und davon, was Sie draußen vorhaben. Wer zügig geht, braucht weniger Jacke als jemand, der am Spielfeldrand steht. Die Tabelle gibt Ihnen für sechs Temperaturbereiche eine Faustregel.
Jacken-Tabelle: Temperatur und Aktivität
Suchen Sie links die Temperatur und oben, was Sie draußen tun. Im Feld steht unser Rat.
| Zügig in Bewegung | Spazieren oder gemischt | Stehen oder sitzen | |
|---|---|---|---|
| Über 15 °C | T-Shirt oder dünnes Langarmshirt. Eine Jacke brauchen Sie meist nicht. | Leichte Übergangsjacke oder Hemdjacke, offen getragen. Bei Wind hilft eine dünne Windjacke. | Dünne Jacke oder Strickjacke zum Überziehen. Im Schatten und am Abend kühlt es schnell ab. |
| 10 bis 15 °C | Langarmshirt und eine dünne Wind- oder Softshelljacke. Starten Sie lieber etwas zu kühl, nach zehn Minuten wird Ihnen warm. | Übergangsjacke über einem dünnen Pullover. Ein Halstuch passt in jede Tasche. | Übergangsjacke mit einer Fleece-Schicht darunter. Wer lange auf der Terrasse sitzt, nimmt ein beheiztes Fleece wie das Wøley. |
| 5 bis 10 °C | Funktionsshirt, dünnes Fleece und eine winddichte Jacke. Stecken Sie dünne Handschuhe ein. | Gefütterte Übergangsjacke oder leichte Steppjacke über einem Pullover. Mit dem Øney wird Ihre eigene Übergangsjacke beheizbar. | Winterjacke oder Mantel, darunter eine Heizweste wie die Høgge. Eine Mütze macht viel aus. |
| 0 bis 5 °C | Funktionsshirt, Fleece und eine winddichte Jacke. Dazu Mütze und dünne Handschuhe. | Winterjacke über Pullover oder Fleece. Wer oft stehen bleibt, trägt darunter eine Høgge (Damen, Herren). | Langer, gefütterter Parka oder Wintermantel mit einer Heizweste darunter. Dazu Mütze, Schal und warme Schuhe. |
| −5 bis 0 °C | Lange Funktionsunterwäsche, Fleece und eine winddichte Winter- oder Softshelljacke. Mütze und Handschuhe gehören dazu. | Dicke Winterjacke oder Parka über zwei Schichten. Eine Heizweste darunter gleicht die Pausen aus. | Parka oder Daunenjacke, die über die Hüfte reicht. Für Damen gibt es den beheizten Parka Pølar mit sechs Heizzonen. |
| Unter −5 °C | Lange Funktionsunterwäsche, eine warme Mittelschicht und eine gefütterte, winddichte Jacke. Schützen Sie auch Gesicht und Hände. | Daunenjacke oder dicker Parka, darunter Fleece oder Heizweste. Für die Hände gibt es die beheizbaren Handschuhe Øven. | Ihre dickste Jacke und alle drei Schichten: langer Daunenmantel oder Parka. Der Pølar heizt in drei Stufen bis 60 °C. |
Die Tabelle ist eine Faustregel für trockenes, windstilles Wetter. Wind und Regen lassen es kälter wirken. Lesen Sie dann eine Zeile tiefer.
Wind und Regen verschieben die Zeile
Wind
Wind trägt die warme Luft an der Kleidung weg. Fünf Grad mit kräftigem Wind fühlen sich an wie Frost. Eine winddichte Außenschicht zählt dann mehr als eine dicke Füllung.
Regen und Nässe
Nasse Kleidung kühlt aus. Bei Regen brauchen Sie außen eine wasserdichte oder wasserabweisende Schicht. Daune wärmt nass kaum noch, Kunstfaser ist unempfindlicher.
Sonne und Schatten
In der Sonne wirken zehn Grad mild. Im Schatten und nach Sonnenuntergang nicht mehr. Planen Sie für den kältesten Teil Ihres Tages.
Ihr eigenes Empfinden
Manche frieren früher als andere. Gehören Sie dazu, nehmen Sie gleich die Zeile darunter. Mehr dazu unter Immer kalt?
Drei Schichten statt einer dicken Jacke
- Basisschicht. Sie liegt auf der Haut und führt Feuchtigkeit weg. Funktionsfaser oder Merinowolle, keine Baumwolle.
- Mittelschicht. Sie hält die Wärme: Fleece, Wollpullover, Daunenweste oder Heizweste.
- Außenschicht. Sie hält Wind und Regen ab. Sie muss nicht dick sein, nur dicht.
- Der Vorteil. Sie regeln nach. Jacke auf, Schicht aus, Heizstufe runter.
Welche Weste als Mittelschicht am meisten wärmt: Wärmste Weste: Daune, Kunstfaser, Fleece oder beheizt?
Wann beheizte Kleidung sinnvoll ist
Eine normale Jacke hält die Wärme, die Ihr Körper erzeugt. Wer sich bewegt, erzeugt genug davon. Wer steht oder sitzt, erzeugt wenig. Dann wird es auch in einer guten Jacke nach einer halben Stunde kühl.
Beheizte Kleidung liefert Wärme dazu, in drei Stufen, die Sie selbst wählen. Sinnvoll ist das ab etwa zehn Grad abwärts, wenn Sie lange stillhalten: Tribüne, Weihnachtsmarkt, Hochsitz, Hundewiese, Terrasse. Beim zügigen Gehen brauchen Sie sie meist nicht. Dann reicht die niedrigste Stufe oder gar keine.
Wie Daune, Parka und beheizte Jacke im Vergleich abschneiden, lesen Sie im Ratgeber Wärmste Winterjacke.
ØneyMacht Ihre eigene Jacke beheizbarAnsehen →
Høgge Damen5 Heizzonen, 3 Stufen bis 50 °CAnsehen →
PølarBeheizter Parka mit 6 HeizzonenAnsehen →
WøleyBeheiztes Fleece für milde TageAnsehen →
Für Herren gibt es die Høgge Herren. Eine Weste wärmt mit der kleinen Powerbank etwa 3 bis 6 Stunden, mit der großen etwa 6 bis 12 Stunden. Sie möchten Ihre Lieblingsjacke behalten? So machen Sie Ihre Jacke beheizbar.
Typische Fälle
Häufige Fragen
Welche Jacke bei 10 Grad?
Bei 10 Grad reicht in Bewegung eine Übergangsjacke über einem dünnen Pullover. Wer steht oder sitzt, nimmt eine gefütterte Jacke oder eine wärmende Schicht darunter. Bei Wind und Regen fühlt es sich kälter an.
Welche Jacke bei 0 Grad?
Bei 0 Grad brauchen Sie eine Winterjacke. In Bewegung genügt eine winddichte Jacke über einem Fleece. Beim Stehen ist ein langer Parka oder eine Daunenjacke sinnvoll, dazu Mütze, Schal und Handschuhe.
Ab wie viel Grad trägt man eine Winterjacke?
Als Faustregel ab etwa 5 Grad, beim Stehen oder Sitzen schon früher. Entscheidend ist, wie viel Sie sich bewegen und ob es windig oder nass ist.
Wie genau ist die Tabelle?
Sie ist eine Faustregel für trockenes, windstilles Wetter und keine Messung. Wind, Regen und Ihr eigenes Kälteempfinden verschieben die Empfehlung. Im Zweifel lesen Sie eine Zeile tiefer.
Weiterlesen: Wärmste Winterjacke · Wärmste Weste · Beheizbare Jacke für Damen · Heizwesten-Vergleich
Gløde — wärmt den Menschen, nicht den Raum.
