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Erfrierungen und Kälteschäden am Arbeitsplatz erkennen

Erfrierungen und Kälteschäden am Arbeitsplatz erkennen

Anhaltende Kälte kann zu Unterkühlung und Erfrierungen führen. Wer die frühen Warnzeichen kennt und richtig reagiert, verhindert ernste Schäden.

Mitarbeiter in beheizter Weste wärmt kalte Hände an einer heißen Tasse im Kühlbereich

Unterkühlung und Erfrierung erkennen

Warnzeichen

  • Unterkühlung: starkes Zittern, Verwirrtheit, verlangsamte Reaktionen, Müdigkeit, undeutliche Sprache.
  • Erfrierung: weiße bis gräuliche, gefühllose Haut — meist an Fingern, Zehen, Ohren und Nase.

Erste Schritte

Betroffene an einen warmen Ort bringen, nasse Kleidung entfernen, den Körper langsam wärmen und warme (alkoholfreie) Getränke anbieten. Erfrorene Stellen nicht reiben. Bei Verwirrtheit, ausgeprägter Unterkühlung oder tiefen Erfrierungen sofort den Rettungsdienst rufen.

Vorbeugen

  • Warme, trockene Kleidung; Hände, Kopf und Füße konsequent schützen.
  • Regelmäßige Aufwärmpausen in einem beheizten Raum.
  • Aufeinander achten und Beschwerden früh melden.
  • Eine beheizte Weste als Kernschicht hält den Rumpf warm und unterstützt die Durchblutung der Extremitäten.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Erste-Hilfe-Ausbildung. Im Notfall gilt: Rettungsdienst 112.

Warme Kernschicht gegen das Auskühlen — für Teams an Kältearbeitsplätzen. Risikofrei als Pilotprojekt testen.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Unterkühlung und Erfrierung?

Unterkühlung betrifft den gesamten Körper (sinkende Kerntemperatur), Erfrierung ist eine örtliche Schädigung von Gewebe, meist an Fingern, Zehen, Ohren und Nase.

Darf man erfrorene Stellen reiben?

Nein. Erfrorene Haut nicht reiben; betroffene Stellen langsam wärmen und bei tiefen Erfrierungen ärztliche Hilfe holen.

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