Lagermitarbeiter in der Kühl- und Tiefkühllogistik arbeiten stundenlang in der Kälte: Kommissionieren in der Tiefkühlzelle, Be- und Entladen an offenen Rampen und ständiges Wechseln zwischen Kühlzonen und beheizten Räumen. Diese Kombination aus tiefen Temperaturen, Zug und wechselnden Zonen macht die Arbeit schwer. Hier, was die Arbeit umfasst, welche Risiken bestehen und wie Sie Mitarbeitende warm und produktiv halten.
Was macht ein Lagermitarbeiter in der Kühlung?
Im Kühl- oder Tiefkühllager geht es um das Lagern, Kommissionieren und Versenden temperaturempfindlicher Ware — von Frischeprodukten bis Tiefkühlkost. Häufige Aufgaben:
- Aufträge in der Kühl- oder Tiefkühlzelle kommissionieren und zusammenstellen;
- Paletten mit Stapler oder Kommissioniertechnik ein- und auslagern;
- Be- und Entladen an Rampen, oft mit offenen Toren und Zug;
- Kontroll- und Erfassungsaufgaben, die im Stehen — und damit kalt — verrichtet werden.
Die Herausforderung: Kälte, Zug und Zonenwechsel
Die Temperatur unterscheidet sich stark je Zone. Eine Kühlzelle liegt meist zwischen 0 °C und 10 °C, eine Tiefkühlzelle zwischen -18 °C und -25 °C. Hinzu kommt:
- Zug an Rampen: offene Ladetore sorgen für einen ständigen kalten Luftstrom, der den Körper zusätzlich schnell auskühlt.
- Zonenwechsel: ständiges Umschalten zwischen kalt und warm ist belastend und erschwert die richtige Kleiderwahl.
- Statische Arbeit: beim Kommissionieren und Kontrollieren bewegt man sich wenig, der Körper produziert also wenig eigene Wärme.
Folgen für Produktivität und Ausfälle
Kalte Hände verlieren Feinmotorik, das Kommissionieren wird langsamer und es schleichen sich mehr Fehler in den Auftrag. Auskühlung senkt zudem die Wachsamkeit — ein Risiko rund um Stapler und bewegte Technik. Langfristig erhöht dauerhafte Kälte das Risiko für Beschwerden und Ausfälle und erschwert es, Personal in Kaltfunktionen zu halten.
Warm und produktiv bleiben
Der Schlüssel ist, Menschen aktiv warm zu halten, statt sie auskühlen und danach aufwärmen zu lassen. Das heißt: geeignete, trockene Kleidung, eine Pausen- und Rotationsregelung mit beheiztem Aufwärmraum und das Abschirmen fester Arbeitsplätze gegen Zug. Wo sich der Raum nicht beheizen lässt, bringt eine aktive Wärmeschicht gezielte Wärme auf den Rumpf — schlank genug, um unter oder über der Arbeitskleidung getragen zu werden und die ganze Schicht durchzuhalten.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist die Beurteilung durch Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Halten Sie Lagermitarbeiter warm und produktiv — auch in Kühl- und Tiefkühlzonen. Testen Sie es risikofrei mit einem Pilotprojekt.
Beheizte Arbeitskleidung für Logistik & Lager →Häufige Fragen
Wie kalt ist es in einem Tiefkühllager?
Eine Tiefkühlzelle liegt meist zwischen -18 °C und -25 °C, eine Kühlzelle zwischen 0 °C und 10 °C. Durch Zug an Rampen und Luftzirkulation fühlt es sich oft noch kälter an.
Wie hält man Lagermitarbeiter in der Kühlung warm?
Mit geeigneter, trockener Kleidung, einer Pausen- und Rotationsregelung mit Aufwärmraum, Zugschutz an Rampen und — wo der Raum nicht zu beheizen ist — beheizter Arbeitskleidung, die den Rumpf auf Temperatur hält.
Erhöht Kälte die Ausfallzeiten in der Logistik?
Dauerhafte Kältebelastung erhöht das Risiko für Beschwerden und Ausfälle und erschwert es, Kaltfunktionen zu besetzen. Wer Menschen warm hält, senkt diese Kosten.
